Darum ist es wichtig Haltung zu zeigen!

Hier haben wir die Gründe der Erstunterzeichner:innen und Unterstützer:innen gesammelt. Die Seite wird erweitert, noch sind nicht alle Texte übertragen. Wir arbeiten daran.



Dr. med Christian Kieser, Ärztlicher Direktor am Klinikum Ernst von Bergmann Potsdam

Mit der Pandemie umzugehen, ist unsere gemeinsame gesellschaftliche Aufgabe und da ist kein Platz für Gewalt, Radikalisierung, Einschüchterung und Verschwörungstheorien, wie wir diese zunehmend auf unseren Straßen hören und sehen. In einer demokratischen Gesellschaft ist jede kritische Auseinandersetzung sinnvoll und zielführend, sofern sie auf dem Boden des Grundgesetzes erfolgt und die Spielregeln von Demokratie und Toleranz einhält. Und für diesen gewaltfreien Diskurs stehe ich – gemeinsam mit vielen anderen Potsdamer Bürgerinnen und Bürgern.


Dr. med. Götz Brodermann, Geschäftsführer Carl-Thiem-Klinikum Cottbus gGmbH

Als ich gefragt wurde, ob ich mich am Aufruf „Brandenburg zeigt Haltung“ beteiligen möchte, gab es für mich nur eine Option: JA!

Seit vielen Monaten erleben meine Kolleginnen und Kollegen im Carl-Thiem-Klinikum in Cottbus leidvoll und hautnah, was Corona bedeutet. Sie versuchen schwerstkranken Covid-Patienten das Atmen zu erleichtern. Versuchen alles Menschenmögliche, Sterbenden den letzten Anruf bei den Lieben zu Hause zu ermöglichen. Versuchen, die Einsamkeit während des oft wochenlangen Aufenthalts auf den Corona-Stationen zu lindern. Und das alles, während Sie privat selbst mit allen Einschränkungen leben müssen, die Corona derzeit für unser aller Leben bedeutet.

Dass Menschen Corona in Frage stellen, die Regeln missachten, gemeinsamen mit Rechtsradikalen „spazieren“, dafür kann ich kein Verständnis zeigen. Und ja – dass was ich u.a. in Cottbus derzeit beobachte, macht mich nicht nur fassungslos, sondern mitunter auch traurig und wütend.

Wir müssen nicht immer einer Meinung sein. Regeln sollen immer, aber insbesondere, wenn Sie die persönliche Freiheit des Einzelnen einschränken hinterfragt werden. Aber wir müssen auch anerkennen, wann das oberste Gebot ganz einfach Solidarität heißt. Damit wir die gefährdeten Personengruppen schützen und das Gesundheitssystem nicht kollabiert und wir irgendwann wieder normal leben können.


© EvB

Prof. Dr. Thomas Erler, Ärztlicher Direktor Klinikum Westbrandenburg Potsdam

Ich unterstütze die Kampagne „Brandenburg zeigt Haltung“ weil ich jede Form von Gewalt (physisch oder psychisch) verurteile und ablehne. Ich wünsche mir, dass wir eine Pandemie bedingte, wachsende Spaltung unserer Gesellschaft überwinden bzw. vermeiden und an Stelle von Polemik und Drohgebärden die sachliche Diskussion und die wissenschaftliche Auseinandersetzung unser Zusammenleben bestimmen.


Dr. med. Torsten Schulze, Ärztlicher Direktor und Chefarzt der Klinik für Anästhesie und Intensivmedizin, Alexianer St. Josef-Krankenhaus Potsdam

Nur in gemeinsamer Verantwortung, werden wir diese bisher nicht gekannte Herausforderung unser Gesellschaft gemeinsam meistern. Wir alle sollten uns selbst vor der COVID-​Infektion schützen, unsere Kolleginnen und Kollegen, Patientinnen und Patienten – und nicht zuletzt natürlich auch die lieben Menschen in unserem privaten Umfeld.


Katrin Fromm, Pflegedirektorin am Klinikum Ernst von Bergmann Potsdam

Haltung zeigen bedeutet für mich jeden Tag mit dazu beizutragen, die Pandemie zu besiegen und so unsere Patienten zu schützen. Wir können das als Gesellschaft nur gemeinsam schaffen: demokratisch, solidarisch und jeder an seinem Platz. Ohne Hass und Hetze über die sozialen Medien und auf den Straßen.


Christoph Polster, Cottbuser Aufbruch

Natürlich gelten die 1989 errungenen Freiheitsrechte für alle Menschen. Jeder hat das Recht zu demonstrieren oder sich einer bestimmten Kampagne zu entziehen. Was nicht ausreicht, ist der alleinige Blick auf meine alleinige Freiheit. Freiheit gehört allen – und: Freiheit ist immer gebunden an Verantwortung gegenüber meinen Nächsten.

Wer heute von einer Diktatur redet, der hat keine Ahnung, was Diktatur wirklich ist. Auch die, die DDR-Diktatur nicht erlebt haben, können es wissen. Sie müssten nur nach Belarus schauen, in die Türkei, oder nach Russland, um zu sehen, was eine Diktatur ist. Wer dagegen heute beim Ausüben eines Freiheitsrechtes von Diktatur spricht, ist entweder naiv, von Ängsten überwältigt. Oder er gehört zu den Gruppen, die planen unsere Gesellschaft zu zerstören.


Foto Matthias Kindler

Kristóf Bálint, Generalsuperintendent im Sprengel Potsdam

„Mögen Sie bewahrt und behütet bleiben.“ Zudem meine ich: „Jede:r von uns ist auf die Rücksichtnahme der anderen angewiesen und unsere Freiheit endet dort, wo sie die Freiheit eines/r anderen beschneidet. Insofern ist Rücksichtnahme das Gebot der Stunde. Die Impfung ist für mich Ausdruck der Fürsorge für andere und mich. Dies sollte möglichst nicht durch eine Pflicht sondern durch Einsicht in die Notwendigkeit und für den Schutz aller erfolgen.


© Karla Fritze

Prof. Reinhold Kliegl, PhD, Seniorprofessor für Allgemeine Psychologie an der Universität Potsdam,  Leibniz-Preisträger

Die Pandemie veranschaulicht uns in dramatischen Bildern das Leid und den sozialen Schaden, den das Virus verursacht. Nur das Virus selbst können wir weder hören, sehen oder schmecken — nur fühlen, wenn es zu spät ist. Ein ähnliches Problem der Grenzen unserer Wahrnehmung haben wir auch mit Vorurteilen.


© Lox

Prof. Dr. Dr. hc. Mark Stitt, ehem. Direktor Abteilung Metabolische Netzwerke Max-Planck-Institut für Molekulare Pflanzenphysiologie

Schützen Sie sich selbst, schützen Sie andere; zwei Seiten derselben Medaille.


Prof. Dr. Klaus-Martin Melzer, Professor für Produktionslogistik, Vizepräsident für Forschung und Transfer, Technische Hochschule Wildau

Wir alle erleben aktuell schwierige Zeiten und sind zunehmend belastet. Jede/jeder auf ihre bzw. seine Weise. Es geht aber darum, gemeinsam die Pandemie möglichst heile zu überstehen. Und das friedlich, miteinander und sich gegenseitig unterstützend. Verschwörungstheorien, Aggression, Verleumdungen und Einschüchterungen helfen gar nicht und gehören nicht in unsere Gesellschaft.


© HNEE, Robert KLUBA

Prof. Dr. Matthias Barth, Präsident Hochschule für nachhaltige Entwicklung Eberswalde (HNEE)

Wir erleben gerade eine laute und zunehmend radikale aber doch kleine Minderheit der medial eine große Aufmerksamkeit geschenkt wird. Gleichzeitig stehen dem 2/3 der Bürger:innen gegenüber, die gerade im Rechtsextremismus die größte Gefahr für das Land sehen. Von einer Spaltung der Gesellschaft kann da keine Rede sein und es ist an der Zeit deutlich zu machen worum es gerade eigentlich geht, nämlich nicht um die Freiheit der Einzelnen die in Gefahr ist sondern die Freiheit der Vielen. Daher unterstütze ich den Aufruf „Brandenburg zeigt Haltung!“


© 2021 ZIM Universität Potsdam, Ernst Kaczynski

Prof. Oliver Günther, PhD, Präsident der Universität Potsdam

Nicht nur als Wissenschaftler, sondern auch als Bürger ist es mir wichtig, mich für diese Initiative zu engagieren. Wir müssen immer wieder deutlich machen, wie es um die demokratischen Mehrheiten in der Coronaproblematik wirklich bestellt ist.
 


© Anne Günther

Prof. Dr. Eva-Schmitt-Rodermund, Präsidentin Fachhochschule Potsdam

Beispiele aus anderen Ländern zeigen, wie man durch das gemeinsame Handeln die Zahl von Schwererkrankten positiv beeinflussen kann. Jeder Corona-Tote bei uns ist einer zu viel.


Univ.-Prof. Dr. med. Dr. h.c. mult. Hans-Uwe Simon, Präsident Medizinischen Hochschule Brandenburg Theodor Fontane, Neuruppin

Haltung zeigen, gesellschaftliche Verantwortung übernehmen und Lösungen für im Land Brandenburg bestehende Herausforderungen anzubieten, ist fest in der DNA der MHB verankert. Ziel der vor sechs Jahren aus bürgerschaftlichem Impuls heraus gegründeten MHB ist es, einen Beitrag zur Sicherung der medizinischen Versorgung in der Fläche zu leisten. Auch die aktuelle Corona-Pandemie zeigt, wie wichtig ein funktionierendes Gesundheitssystem und eine belastbare regionale medizinische Versorgung sind. Wir sehen in diesen herausfordernden Zeiten aber auch, wie wichtig sowohl Wissenschaft und Forschung als auch Solidarität und Kooperation sind.


Katja Karger, Vorsitzende des DGB Berlin-Brandenburg:

Die Pandemie bringt es an den Tag: Demokratie braucht mehr als stillschweigende Zustimmung – wir müssen sie jeden Tag verteidigen. Und zwar laut und offen. Wir Gewerkschaften stellen uns gegen die extremistischen Kräfte, die die aktuellen Proteste gegen Corona-Beschränkungen für antidemokratische Ziele kapern.
Die Mehrheit will die Pandemie überwinden, indem sie die staatlichen Maßnahmen respektiert. Das muss die Minderheit zur Kenntnis nehmen. Das geht aber nur, wenn wir auch sichtbar werden – daher unterstützt der DGB den Potsdamer Aufruf sehr gerne.


Daniel Keller, Fraktionsvorsitzender der SPD-Landtagsfraktion Brandenburg

Die stille Mehrheit muss lauter werden. Denn die allermeisten von uns halten in dieser Krise solidarisch zusammen. Das ein uns mehr, als dass es trennt.


Ralph Bürig, Hauptgeschäftsführer der Handwerkskammer Potsdam

Gesellschaftliche Solidarität ist jetzt wichtig, um die Pandemie endlich in den Griff zu bekommen und Betrieben wieder sicheres Arbeiten zu ermöglichen.


Jörg Waniek, Personalvorstand und Arbeitsdirektor LEAG

Die LEAG steht neben ihren eigenen Kernwerten „kompetent, verantwortungsbewusst und partnerschaftlich“ genauso für Offenheit, Vielfalt, Toleranz und Demokratie. Dies ist unser Selbstverständnis als Arbeitgeber, mit dem ich mich persönlich vollständig identifiziere. Diese Werte des gesellschaftlichen Miteinanders sind für mich eine ganz einfach, aber wirkungsvolle Basis für das Miteinander im Beruf und in der Gesellschaft: Behandle andere Menschen einfach immer ganz genauso, wie Du selbst behandelt werden möchtest, und erweise ihnen genau den Respekt, den Du Dir selbst auch wünschst. Menschen, Lebensräume, Kultur und Wirtschaft sollen sich entwickeln. Dafür benötigen wir Freiräume und Ideen. Deshalb ist für die LEAG und für mich ganz klar: Ausgrenzung, Ressentiments und Vorurteile werden uns nicht voranbringen. Darum unterstützen wir die Initiative „Brandenburg zeigt Haltung“.


© THB

Prof. Dr. Andreas Wilms, Präsident der Technischen Hochschule Brandenburg

Diese Zeit der Pandemie stellt uns alle vor besondere Herausforderungen und lässt jede und jeden einzelnen auf ganz eigene Weise unter zusätzlichen Belastungen leiden. Ich habe Verständnis für alle Menschen, die verunsichert sind oder auch ängstlich, traurig, wütend, erschöpft. Kein Verständnis habe ich, wenn Dritte unter diesen negativen Gefühlen leiden müssen. Eine rote Linie ist dann überschritten, wenn andere Menschen bedroht, gefährdet, eingeschüchtert und sogar attackiert werden. Die Pandemie stellt eine enorme Belastungsprobe für das Gemeinschafts- und Gerechtigkeitsgefühl in unserer Gesellschaft dar. Eine Gefahr für die Demokratie sind jedoch allein die Aggressionen, die Desinformationen und die Verwirrung, die sich rund um Unruhestifter verbreiten.


Bettina Jahnke, Intendantin Hans Otto Theater Potsdam

“wir driften

auseinander

ich red nicht nur von uns

die Menschen

alle”

heißt es in dem Stück von Ewald Palmetshofer VOR SONNENAUFGANG. Es ist an der Zeit, dies nicht nur zu konstatieren, sondern es ist an der Zeit, dass die schweigende Mehrheit ihre Stimme erhebt und Haltung zeigt: den Dialog statt die Konfrontation sucht, eher das Gemeinsame, Verbindende befördert, statt das Trennende und  Spaltende voranzutreiben.


Prof. Dr. Christoph Vogtherr, Generaldirektor Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg

In den Schlössern und Gärten in Potsdam, Brandenburg und Berlin haben wir in der Zeit vor Corona in jedem Jahr Millionen Gäste aus aller Welt willkommen heißen dürfen. So soll es auch in Zukunft wieder sein. Deshalb unterstützen wir alle gegen die Pandemie notwendigen Maßnahmen und nehmen damit unsere Verantwortung als öffentliche Einrichtung wahr.


Thomas Wisch, Vorstandsvorsitzender Aktionsbündnis Brandenburg

Aggressivität, Verrohung und rechte Hetze gehören nicht zu demokratischem Protest. Unsere Haltung ist: Respekt, Vernunft und eine klare Kante gegen Rechts!


Dr. Matthias Fichtmüller, Theologischer Vorstand Oberlinhaus

Menschen mit Behinderung brauchen eine Lobby. Seit über 150 Jahren setzt sich das Oberlinhaus für Menschen mit unterschiedlichen Behinderungen ein. Derzeit ist das sehr verletzliche Leben von Menschen mit Behinderung zusätzlich gefährdet. Um diese Gefährdung zu minimieren, hat sich das Oberlinhaus für konsequente Schutzmaßnahmen ausgesprochen. Auch deshalb ist für uns eine hohe Impfquote bei Mitarbeitenden und bei unseren Klienten eine Notwendigkeit und somit ein Zeichen von Nächstenliebe.


© Karoline Wolf

Mike Schubert, Oberbürgermeister der Landeshauptstadt und Vorsitzender des Bündnisses Potsdam! bekennt Farbe

Es gibt eine Meinungsvielfalt, auch zu den Coronamaßnahmen. Diese frei äußern zu können, das macht Meinungsfreiheit aus. Diese schützt der Staat. Um seine Meinung zu sagen, muss man aber nicht mit Reichsbürgern, Rechtsradikalen, dem III. Weg, der AFD oder anderen rechten Parteien spazieren gehen.


© Marcel Gäding

Cornelia Schulze-Ludwig, Bürgermeisterin Stadt Storkow (Mark)

Auch bei uns in Storkow gibt es montags sogenannte Spaziergänge mit zahlreichen Teilnehmenden. Ich will es klar sagen: Auch ich bin nicht immer mit allem, was auf Bundes- oder Landesebene passiert, einverstanden. Unmissverständlich setze ich mich aber dafür ein, dass wir mehr denn je solidarisch sind und uns alle bestmöglich schützen. Es geht hier nicht um die Frage, ob wir unserer Freiheit beraubt werden oder gar in einer Diktatur leben. Ich selbst bin in einem Land aufgewachsen, in dem Andersdenkende eingesperrt wurden. Und ich bin froh, in einer Demokratie zu leben, in der jeder sagen darf, was er möchte – auch wenn dies oft jeglicher Fakten entbehrt. Eine Gesellschaft muss so etwas aber aushalten. Wer auf die Straße geht, um ein Zeichen zu setzen, hat dazu das gute Recht – nämlich das auf Versammlungsfreiheit. Wenn ich aber lese, dass spontane Zusammenkünfte zu Gewalt an Polizisten führen oder in Chatgruppen Vorschläge kursieren, gruppenweise ohne Maske in Supermärkte zu gehen, fehlt mir dafür jedes Verständnis. Das sorgt für Angst und Einschüchterung. Meine Haltung ist daher klar: Die Diskussion darüber, wie wir das Beste aus jeder Situation machen, ist unabdingbar. Ich und viele Tausende Storkower lassen uns nicht in die Ecke jener stellen, die angeblich Mitläufer und nicht selbständig denkende Menschen sind. Wir alle leben schon immer mit Regeln – sei es im Straßenverkehr oder beim Bauen von Häusern. Und ich denke, dass wir auch die Coronaregeln aushalten. Denn wir alle haben nur ein Ziel: irgendwann einmal aus der Pandemie herauskommen.


Tobias Borstel, Bürgermeister Großbeeren

Es ist Zeit, gemeinsam klare Kante gegen Verschwörungsideologien und Halbwahrheiten zu zeigen und für eine solidarische Gesellschaft einzustehen. Das Land Brandenburg sowie seine Städte und Gemeinden sind keine Kulisse für Verschwörungsideologen, sondern in großer Mehrheit bunt, vielfältig und solidarisch. Gut, dass diese Mehrheit nun unter www.brandenburg-zeigt-haltung.de sichtbar wird!


Michael Schwuchow, Bürgermeister der Gemeinde Blankenfelde Mahlow

Regelmäßig wird die stabile und klare freiheitlich-demokratische Ausrichtung unseres Landes im Rahmen der Corona-„Spaziergänge“ offen in Frage gestellt. Die Corona-Schutzmaßnahmen, die der Sicherheit und Unversehrtheit unserer Mitmenschen dienen, werden als Taten einer Diktatur verschrien. In Diktaturen sterben täglich Menschen, die von der Staatsgewalt willkürlich verfolgt, drangsaliert und ohne juristisches Verfahren ermordet werden. Insofern ist dieser Vergleich, eine unerträgliche Respektlosigkeit gegen die Opfer von Diktaturen und deren Angehörigen.


Prof. Dr. Bernhard Diekmann

Die Pandemie ist ein weltweites Problem und betrifft uns alle, unabhängig von politischen Weltanschauungen. In unserer Demokratie besteht die Freiheit, Unmut zu äußern. Die Überwindung der Krise erfordert jedoch Verzicht und Einsicht und lässt sich nicht mit Verdrängungsprotest und Bedrohung von Mitmenschen lösen.


auf dem Foto Katharina Dahme (Vorsitzende), Björn Laars (Vorsitzender)

SV Babelsberg 03, Katharina Dahme und Björn Laars (Vorstände)

In unserer Gesellschaft wird um Positionen gerungen, so aktuell auch um den geeigneten Umgang mit der Corona-Pandemie. Unterschiedliche Auffassungen stehen sich dabei zunehmend unversöhnlich gegenüber. Als Sportverein mit Haltung sind uns drei Dinge wichtig: Erstens rufen wir dazu auf, solidarisch und rücksichtsvoll miteinander umzugehen, werben für Impfungen und regelmäßige Tests, um die Gesundheit aller zu schützen und Pflegekräfte zu entlasten. Zweitens werben wir darum, dass wir trotz Differenzen im Detail miteinander im Gespräch bleiben und Andersdenkende nicht abschreiben, weil sie eine kritische Position gegenüber manch einer Corona-Maßnahme haben. Dazu gehört aber drittens, und das sagen wir ganz deutlich: Mit Nazis und Corona-Leugner:innen geht man nicht spazieren! Proteste gegen Corona-Maßnahmen müssen eine klare Abgrenzung zu Personen vornehmen, die im Rahmen der Kundgebungen falsche Informationen und Verschwörungsideologien, etwa antisemitische Ressentiments verbreiten. In diesem Sinne unterstützen wir den Aufruf des Vereins Neues Potsdamer Toleranzedikt.


Dr. Horst Mentrup

Wer mit denen “spazieren geht”, die gelbe “Judensterne” mit der Aufschrift “ungeimpft” tragen, hat deutsche Geschichte nicht verstanden.


Pfrn.i.R. Annette Flade, Wittenberge, Pfr.i.R.Stephan Flade, Wittenberge

Miteinander und nicht gegeneinander wollen wir die schwere Pandemie meistern. Eine Instrumentalisierung der Pandemie durch Neonazis und Demokratie-Feinde lassen wir nicht zu. Offen treten wir für BürgerInnen-Dialoge, für ergebnisoffene Diskurse und für einen fairen Austausch in den schwierigen Themen ein. Hass, Häme und Hetze bieten wir in unserem Dialog keinen Raum.


OMAS GEGEN RECHTS Potsdam

Wir stehen als Teil der Zivilgesellschaft für ein solidarisches Miteinander in dieser Pandemie und verwahren uns dagegen, dass die aktuelle Situation für rechte Hetze instrumentalisiert wird.


Rainer Opolka, Aktionskünstler

Ich bin dabei, damit der Irrationalismus sich keine Bahn bricht.


Sophia Eltrop, Geschäftsführerin der Stadtwerke Potsdam GmbH

In dieser Pandemie-Zeit halten die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Stadtwerke Potsdam mit großem Einsatz Müllabfuhr, Energie- und Wasserlieferung sowie den öffentlichen Personennahverkehr, also die sogenannte kritische Infrastruktur, aufrecht. Das geht nur mit Haltung und Rückgrat. Diese Einstellung gilt es in der gesamten Gesellschaft zu fördern und sich überall dort gegen Tendenzen zu stellen, in denen unser demokratisches Gemeinwesen verächtlich gemacht oder sogar angegriffen wird.


Dr. Gerd Harms, Minister a. D. 

„Die Ersetzung der Macht des Einzelnen durch die der Gemeinschaft ist der entscheidende kulturelle Schritt” – schreibt Sigmund Freud. Eine gute Gemeinschaft verlangt, dass ich nicht nur für mich, sondern auch für das Gemeinwohl mit allen anderen interessiere. Und da heißt es dann: Impfen, Maske tragen, Abstand halten, andere und sich selbst schützen. Wer dagegen polemisiert und hetzt, der will nicht das Gemeinwohl, der verhält sich asozial.


Götz Friederich, Stadtverordneter Landeshauptstadt Potsdam

Das Grundrecht auf Meinungsfreiheit ist als unmittelbarster Ausdruck der menschlichen Persönlichkeit in der Gesellschaft eines der vornehmsten Menschenrechte überhaupt. Für eine freiheitlich-demokratische Staatsordnung ist es schlechthin konstituierend. So hatte es einmal das BVerfG entschieden. Und so wollen und sollen wir es miteinander halten. Dem Missbrauch dieses Grundrechts durch politische Hetze, Hass und Gewalt trete ich entschieden entgegen. Wir brauchen keine Demagogen, wir brauchen gesellschaftlichen Zusammenhalt.


Prof. Dr. med. Ulrich W. Thomale
Leiter der Kinderneurochirurgie, Charité Universitätsmedizin Berlin

Mehr Mitgefühl und weniger Empörung.


Gerd Rademacher, Fachbereichsleiter Jugendpolitik, Landesjugendfeuerwehr Brandenburg im Landesfeuerwehrverband Brandenburg e.V.

Besondere Situationen erfordern meist besondere Maßnahmen. Unsere Bürger vertrauen uns, wenn sie unsere Hilfe benötigen. Ich vertraue der Politik, wenn unsere Gesellschaft die Hilfe jedes Einzelnen benötigt. Deshalb habe ich mich impfen lassen und halte mich an die Anordnungen.


Prof. Karin Flegel, Urania Potsdam e. V.

Freiheit als höchstes Gut der Demokratie ist immer relativ. Hass und Gewalt gefährden Freiheit.


Heiner Klemp, Mitglied des Landtags Brandenburg, Fraktion Bündnis 90/Die Grünen

Gemeinsam können wir die Pandemie überwinden und wieder zu einem normalen Leben zurückkehren. Die übergroße Mehrheit der Brandenburger*innen zieht hier an einem Strang. Das sollten wir nicht vergessen.


Daniel Kurth, Landrat Landkreis Barnim

Corona stellt uns seit beinahe zwei Jahren vor gewaltige Herausforderungen. Diese betreffen nicht nur die Aufrechterhaltung unserer aller Gesundheit und von kritischen Infrastrukturen, sondern nicht zuletzt auch den gesellschaftlichen Zusammenhalt als solchen. Wenn wir in den zurückliegenden Monaten eines gelernt haben, dann dass die Pandemie uns alle gleichermaßen betrifft, und nur gemeinsam kommen wir aus ihr auch wieder heraus. Tag für Tag trägt eine überwältigende Zahl an Menschen dazu bei, dass wir das Virus hoffentlich bald hinter uns lassen können. Sei es durch ihren Einsatz im Gesundheitswesen, durch ihre Entscheidung für die Impfung oder ganz einfach dadurch, dass sie die Einschränkungen, mit denen wir in dieser Lage umgehen müssen, mit- bzw. auch einfach ertragen. Auch wenn die Kritik an den notwendigen Maßnahmen dieser Tage bedenkliche Züge annimmt, teils in Hass und Gewalt umschlägt, bin ich doch froh und dankbar über die Vielzahl der Menschen, die in dieser schwierigen Zeit Haltung zeigen.


Jann Jakobs (Oberbürgermeister a. D.) und Christine Albrecht-Jakobs

Machen wir die Mehrheit in unserem Land sichtbar und geben ihr eine Stimme: Wir nehmen Rücksicht und tragen Verantwortung. Wir schützen diejenigen, die bedroht und angegriffen werden!


Philipp Sascha, Mitglied des Landtages Brandenburg, SPD

Menschlichkeit zeichnet sich durch die Achtung auf unseren Nächsten aus. Leider erleben wir, dass sich diese Achtung füreinander verliert. Ich stehe dafür, das wir uns wieder in Achtsamkeit aufeinander üben.


Elske Hildebrandt, Mitglied des Landtages Brandenburg / SPD 

Wir haben die Freiheit, auf andere Rücksicht zu nehmen.


Stille Mehrheit KW

Wir als Bündnis „Stille Mehrheit KW“ unterstützen die Kampagne „Brandenburg zeigt Haltung“ aus vollem Herzen. Es ist an der Zeit, der stillen, vernünftigen Mehrheit in unserem Land eine Stimme zu geben und aus der Zivilgesellschaft heraus deutlich zu machen, dass wir für ein offenes, solidarisches und gewaltfreies Miteinander stehen. Wir wollen der gefährlichen Entwicklung hin zu Gewalt und Drohungen in der Sprache und zunehmend auch gegenüber Menschen die Stirn zu bieten, denn falsch verstandene Toleranz gefährdet unsere offene Gesellschaft.


Alfred Roos, Geschäftsführer RAA Brandenburg

Es wird immer wichtiger zu unterscheiden: Wer demonstriert mit welchem Ziel? Ich kann gegen die Impfflicht sein, ich kann gegen Maßnahmen zur Einschränkung des öffentlichen Lebens sein. Es ist legitim, dagegen zu demonstrieren. Aber Demokratinnen und Demokraten haben sich an Regeln zu halten, auch dann, wenn sie anderer Meinung sind. Und: Demokratinnen und Demokraten werden sich niemals vor einen rechtsextremen Karren spannen lassen


Kornelia Wehlan, Landrätin des Landkreises Teltow-Fläming

Die Corona-Pandemie ist eine extreme Situation, die gegenseitigen Respekt, einen fairen Umgang miteinander und Solidarität verlangt. Deshalb unterstütze ich das Anliegen der Kampagne ‚Haltung zeigen‘, die diese Grundwerte anmahnt. Demokratie ist nicht selbstverständlich, sondern ein hohes Gut. Deshalb darf das berechtigte Anliegen, sich kritisch äußern zu wollen und zu dürfen, nicht dazu führen, dass die Sicherheit und Ordnung unserer Gesellschaft bewusst gefährdet werden.


Prof. Dr. Mark Lawrence, Wissenschaftlicher Direktor am Institut für transformative Nachhaltigkeitsforschung IASS

Wichtig ist zweierlei: zum einen fundierte wissenschaftliche Erkenntnisse von sogenannter Fake Science oder „Alternativen Fakten“ zu unterscheiden und zum anderen – auch wenn es ermüdend ist – sich weiterhin um einen respektvollen Austausch mit allen Beteiligten zu bemühen.


Dieter Hütte, Geschäftsführer der TMB Tourismus-Marketing Brandenburg GmbH

Ich gehöre zu den Erstunterzeichnern von „Brandenburg zeigt Haltung!“ weil ich mich zu 100 Prozent mit den Werten und Zielen des Aufrufs identifiziere.


Hubertus von der Goltz, Bildhauer und Installationskünstler

Nur eine solidarische Gesellschaft ist stark! Eine Pandemie erfordert den Zusammenhalt aller gesellschaftlichen Gruppen, um sie zu überstehen.

Susanne Krause-Hinrichs, Geschäftsführerin, der F.C. Flick Stiftung

Freiheit in einer Demokratie bedeutet nicht unbegrenzte Egomanie. Es bedeutet, in Verantwortung für und mit anderen, sein eigenes Leben und unsere Gesellschaft zu gestalten. Das wertvolle und wichtige Grundrecht auf Versammlungsfreiheit wird durch die sogenannten ‚Spaziergänge‘ missbraucht.


© Karo Wolf

Sylvia Lehmann, Mitglied des Bundestags, SPD

Freiheit ist Verantwortung. Lasst uns Solidarität leben!


Prof. Dr. em. Heinz Kleger


Je mehr sich die Impfpflicht hinauszögert, desto mehr werden auf die Straße gehen, viele zum ersten Mal. Natürlich müssen sie darauf achten unter welchen Parolen. Aber wechselseitige Beschimpfungen bringen uns auch nicht weiter. Deshalb: Reden, reden, solange es geht.


Christoph Miethke, Christoph Miethke GmbH & Co. KG

Es ist eine Freude, sich daran zu beteiligen, in Freiheit und Verantwortung einer großen Mehrheit in diesen schwierigen Zeiten Gehör und Aufmerksamkeit zu verschaffen! Schade, dass dies so dringend nötig ist.


Prof. Dr. Hans Gerd Löhmannsröben

Der Wissenschaft vertrauen: Impfen rettet Leben, millionenfach!


Prof. Dr. Hanna Löhmannsröben

Für respektvolles Miteinander und Schutz der Schwachen – gegen Hassrede und Gewalt
 


Prof. Dr. Dieter Wagner, Vorstandsvorsitzender Universitätsgesellschaft Potsdam

Individuelle Freiheit, auch die des “Andersdenkenden” hat ihre Grenzen, wenn sie in Egoismus und Rücksichtslosigkeit umschlägt sowie offenkundige Fakten bewußt negiert werden.


Inka Thunecke, Geschäftsführung Phronesis Diskurswerkstatt gGmbH, Gumtow

„Brandenburg zeigt Haltung“ heißt für mich Brandenburg zeigt Verantwortung. Es gibt keine Freiheit ohne Verantwortung für den Anderen, den Nächsten und die Gesellschaft.


Dr. Simone Leinkauf, Geschäftsführerin proWissen Potsdam e.V.

Ich wünsche mir eine weltoffene und tolerante Gesellschaft, in der wissenschaftlich fundierte Fakten zur Handlungsmaxime für das eigene Verhalten und für das Verhalten von Entscheidungsträgern werden. Und eine Gesellschaft, in der ein respektvoller und gewaltfreier Umgang für alle selbstverständlich ist. Die Mehrheit der Menschen in unserem Land verhält sich genau so. Und damit ist diese Kampagne auch ein Dankeschön an alle die, die in der Pandemie verantwortungsvoll agieren.


Marie Schäffer, Sprecherin für Demokratie- und Innenpolitik, Landtagsfraktion BÜNDNIS 90 DIE GRÜNEN

Die große Mehrheit der Brandenburgerinnen und Brandenburger war und ist in der Pandemie solidarisch und verantwortungsbewusst. Den allermeisten ist völlig klar, dass wir nur zusammen das Coronavirus eindämmen können. Das ist eine enorme Zivilisationsleistung und zeigt die Stärke von Demokratie, Rechtsstaat und Wissenschaft. Darauf können wir gemeinsam stolz sein! Maßnahmen kritisch zu hinterfragen ist richtig und manchmal notwendig. Aber Angriffen auf die Demokratie und auf die Gesundheit


Gerald Lehmann, Bürgermeister Stadt Luckau

Niemand hätte je gedacht, dass unser Leben so verletzlich ist, dass wir uns in einer trügerischen Sicherheit befinden. Corona war uns quasi unbekannt und die Pandemie hat uns erfasst. Seit 2 Jahren heißt es für uns, unsere gewohnten Lebens- und Arbeitsweisen zu überdenken und der neuen Situation anzupassen. Unsicherheit und Einschnitte prägten und prägen auch weiterhin unseren Alltag. Ja, auch Ängste bestehen. Uns erfüllt die Sehnsucht nach einem Leben in der uns bekannten Normalität. Die Gemeinschaft braucht unsere gegenseitige Rücksichtnahme und Solidarität. Mich bewegt, dass seit November des letzten Jahres auch in Luckau unter dem Deckmantel der Versammlungs- und Meinungsfreiheit mit sogenannten Spaziergängen gegen die Corona-Maßnahmen der offensichtliche Versuch unternommen wird, unser demokratisches Grund- und Wertesystem auszuhöhlen sowie dem Grunde nach in Frage zu stellen. Hand in Hand laufen Corona-Leugner, Verschwörer, Antisemiten, Extremisten mit Bürgerinnen und Bürger, die sich ehrlich auf ihre Verfassungsrechte berufen. Scheinbar wir haben Millionen von Virologen und Infektiologen unter uns. Durch Verbreitung von Falschinformationen, Hassreden und Verschwörungstheorien, wird zur Missachtung von Corona-Regeln aufgerufen, Angst und Hass werden geschürt und von einer Diktatur gesprochen. Teilweise werden Nazi-Vergleiche gezogen, die Schutzmaßnahmen mit der Judenverfolgung auf eine Stufe gestellt und das in allen Gesellschaftsschichten. Die Gewaltbereitschaft hat deutlich zugenommen; Ärzte, Politiker, Behörden sowie die Presse werden bedroht. Und auch Tote sind zu beklagen, die diese Maßnahmen durchsetzen wollten oder nur ansprachen. So geschehen in einer Tankstelle in Idar-Oberstein. Diese sogenannten Spaziergänge müssen auf diejenigen wie Hohn wirken, die Angehörige verloren haben, unter den Spätfolgen einer Covid-Erkrankung leiden oder im Gesundheitsbereich unter schwierigsten Bedingungen und Dauerbelastung arbeiten. Das Verhalten dieser lautstarken Minderheit ist respektlos und unsolidarisch, es ist unsozial. Ich stelle mich gegen jegliche Gewalt und Hetze, denn die Meinungsfreiheit endet dort, wo das Strafrecht beginnt. Die Freiheit meines Gegenüber endet dort, wo meine Gesundheit beginnt. So unterschiedlich unsere Meinungen auch sein mögen, so einig sind wir uns in unserer Haltung: Wir leben in einer Demokratie und ich verurteile dieses undemokratische Verhalten. Ich bin gegen Gewalt, und Hetze. Ich verurteile jegliche Form von Gewaltbereitschaft, Hassreden und NS-Vergleiche auf das Schärfste; sie empören mich und verharmlosen den Massenmord an Millionen Juden. Antisemitismus, Diskriminierung, Rassismus und Extremismus haben keinen Platz in unserer Gesellschaft. Nicht nur Brandenburg, sondern auch Luckau zeigt Haltung! Auch wenn die große Mehrheit verantwortungsvoll handelt, ist es an der Zeit, dieser stillen Mehrheit eine Stimme zu geben und deutlich zu machen, dass die Mehrheit für unsere Grundwerte einsteht. Denn die verschwörungsideologischen und demokratiefeindlichen Hassreden gefährden unsere Demokratie und die Gesellschaft.


David Driese, Humanistischer Verband Deutschlands, Landesverband Berlin-Brandenburg KdöR

Eine Impfung gegen Corona ist ein Gebot der Mitmenschlichkeit und Solidarität mit allen Bürger_innen und zutiefst humanistisch.


Klaus-Peter Gust

Angesichts der täglich tausenden Neuinfektionen, der vielen Corona-Toten und der zu erwartenden Überlastung der systemrelevanten Strukturen, ist es wichtig jetzt Verantwortung für unsere Gesellschaft zu übernehmen. Mit einer Corona-Schutzimpfung schützen wir uns, unsere Familie und Menschen, die sich aufgrund konditioneller Bedingungen nicht selbst schützen können vor Ansteckung und den schweren Folgen einer Corona-Erkrankung. Es ist gefährlich den rechten politischen Kräften zu folgen. Rechte Gruppierung nutzen die Stresssituationen und Unzufriedenheit aus, um die Bevölkerung zu polarisieren und unsere liberale Gesellschaft zu spalten. Demokratische Politiker stehen zu Ihrer Verantwortung für unsere Gesellschaft. Ihnen, aber auch den hunderttausend Pflegekräften, MedizinerInnen, PolizistInnen und Einsatzkräften* möchte ich danken.


Anke Osterloh, Bühnenbildnerin

Ich stehe für ein Leben in Potsdam ohne Gewalt und rechte Propaganda.


Martin Gorholt

Wir wollen alle unsere Freiheiten zurück. Geben wir uns alle einen Ruck und lassen uns impfen. Solidarität kann so einfach sein.


Rosewitha Burchart-Harms

Noch nie waren so viele so sehr wenigen ausgeliefert. (Aldous Huxley)


Marcel Lietsch, 2. Vorsitzender der FDP Blankenfelde-Mahlow

Als freiheitlich denkender Mensch trete ich für Meinungsfreiheit und Einhaltung der Grundrechte unserer Verfassung ein. Dazu gehört auch das Recht mit Entscheidungen der Regierungen und Parlamente nicht einverstanden zu sein und gegen Maßnahmen zu demonstrieren. Meine Toleranz hat allerdings ihre Grenzen, wo unsere Freiheitliche Demokratie mit menschenverachtenden Diktaturen gleichgesetzt wird und sich Kritiker der aktuellen Maßnahmen mit Opfern der grausamsten Diktatur, die dieser Planet je gesehen hat, gleichsetzen.


Bündnis gegen Rechts Falkensee

Für ein solidarisches, gewaltfreies und von Respekt getragenes Miteinander, für Toleranz und Vielfalt, für eine starke Zivilgesellschaft!


Alexander Laesicke, Bürgermeister Stadt Oranienburg

Um schwere Zeiten zu meistern, war es seit Beginn der Menschheit überlebenswichtig, füreinander einzustehen. Wohin Egozentrik und spätrömische Dekadenz führen, hat die Geschichte ebenso eindrucksvoll immer wieder gezeigt. Bloß gut, dass die Lauten, denen wir alle egal sind, nicht die Mehrheit in unserer Gesellschaft darstellen!


Bengt Kanzler, Bürgermeister Vetschau im Spreewald

Gemeinsam gegen das Virus, um die Pandemie endlich zu überwinden! Das geht am besten mit Disziplin und Solidarität.


Prof. Dr. Joachim Klewes, Change Centre, Gemeinnützige Wissenschaftsstiftung, Dahmetal

Die öffentliche Debatte wird schon viel zu lange von den lautstarken Vereinfachern beherrscht.


David Kolesnyk, Generalsekretär der SPD Brandenburg

Gemeinsam kommen wir erfolgreich aus der Pandemie. Gemeinsam diskutieren wir als Demokratinnen und Demokraten übers Impfen und Corona-Maßnahmen – Mit Haltung und ohne Lügen, Beleidigungen und Hetze.


Luciano Ansohn & Marco Bartsch, Geschäftsführer des Oranienwerks

Als Betreiber des Kultur- & Kreativortes Oranienwerk mit starken kulturellen Angebot und vielen kreativ arbeitenden Menschen sind wir unmittelbar und im starken Maße von dieser besonderen Lage betroffen. Dennoch versuchen wir in unserem täglichen Handeln alles dafür zutun, die uns gegebenen Regeln und Vorgaben umzusetzen, denn nur so kann ein gemeinsamer Weg aus der Pandemie gesichert werden. Daher zeigen wir Haltung.


Gabriela Fiedrich, Gleichstellungsbeauftragte Gemeinde Blankenfelde-Mahlow

„Wir verlangen, das Leben müsse einen Sinn haben – aber es hat nur genau so viel Sinn, als wir selber ihm zu geben imstande sind!“ (Hermann Hesse)


Wolfgang Hadlich, stellvertretender Hauptgeschäftsführer Industrie- und Handelskammer Potsdam

Wir wollen das Bündnis Potsdam bekennt Farbe gerne dafür gewinnen, als Erstunterzeichner bei der landesweiten Kampagne „Brandenburg zeigt Haltung!“ mitzumachen. Die Aktion wird vom Bündnis für Brandenburg/Tolerantes Brandenburg unterstützt


Prof. Dr. Bruno Merz, Wissenschaftler, Klimaforscher

Ich bin überzeugt, dass wir auch tiefe Gräben überwinden können, wenn wir ernsthaft versuchen, die Position und Lebensgeschichte von Andersdenkenden zu verstehen.


Florian Görner, Koordinator der Partnerschaft für Demokratie Hoher Fläming

Mich besorgt, dass auf den Demonstrationen Neonazis und antisemitische Verschwörungsideologen nicht mehr nur mitlaufen sondern auch immer mehr den Ton angeben und sich in die Organisation einbringen. Menschen, die die Maßnahmen oder die Impflicht ablehnen, aber noch auf dem Boden des Grundgesetzes stehen, werden so weiter radikalisiert und als Schwungmasse für Umsturzphantasien benutzt.


Karsten Puls, Landeskirchliche Gemeinschaft Wittenberge e.V.

Suchet der Stadt Bestes


Frank Wolf, Landesleiter ver.di Landesbezirk Berlin-Brandenburg

Aus der Sicht von ver.di ist es wichtig, dass alle gesellschaftlichen Kräfte dazu beitragen, die Pandemie und ihre Folgen zu bewältigen. Wir wehren uns dagegen, dass die ohnehin schwierige Situation von Radikalen ausgenutzt und zu ihren Zwecken missbraucht wird.


Foto: Karoline Wolf

Dr. Manja Schüle, Ministerin für Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes Brandenburg

Fakten lügen nicht. Ich bin sehr dankbar für die unfassbaren Leistungen und Entwicklungen der Wissenschaft. Immer, aber besonders in den letzten zwei Jahren. Sie zeigt uns, was zu tun ist, wenn wir durch diese Pandemie kommen wollen. Und ich bin dankbar für unsere Zivilgesellschaft. Denn die meisten handeln entsprechend – miteinander und füreinander. Mit Sinn, Verstand und vor allem Herz.


Simona Koß, Mitglied des Deutschen Bundestages, SPD, Stellv. Sprecherin für Kultur und Medien der SPD-Fraktion im Bundestag

Es muss uns allen bewusst sein, dass wir die Pandemie nur gemeinsam durch den Willen zur Solidarität, zum Kompromiss und zum Konsens meistern können.


Johannes Funke, Mitglied des Landtages Brandenburg

Haltung zeigen heißt in Zeiten der Pandemie sich und seine Mitmenschen zu schützen. Ich habe mich für die Impfung entschieden, weil ich für mich eine moralische Impfpflicht erkannt habe. Diesen Gedanken möchte ich anderen ans Herz legen.


Mike Bischoff, Mitglied des Landtages Brandenburg, SPD

Ein Schutz für mich und andere!


Foto: Dirk Pagels

Sebastian Rüter, Mitglied des Landtages Brandenburg, SPD

Vielen Dank für Ihr Verantwortungsbewusstsein und Ihre Solidarität. Nur gemeinsam schaffen wir den Weg aus der Pandemie!


Björn Lüttmann, Vorsitzender des Ausschusses für Soziales, Gesundheit, Integration und Verbraucherschutz, Mitglied des Landtages Brandenburg, Stellvertretender Vorsitzender der SPD-Landtagsfraktion

Bald zwei Jahre der Pandemie haben vermutlich alle Menschen in unserer Gesellschaft mürbe und gereizter gemacht, da nehme ich mich selbst nicht aus. Die vielen Meldungen über das Virus, seine Varianten, verschiedenste Eindämmungsmaßnahmen und Impfinformationen sind kaum noch überschaubar. Ich verstehe deshalb, dass Menschen auf die Straße gehen und ihrem Ärger Luft machen wollen. Problematisch wird es dann, wenn im Zuge dieser Demonstrationen Falschinformationen und Verschwörungstheorien verbreitet werden, wie es derzeit leider vorkommt. Mit dem Aufruf wird gewürdigt, dass eine große Mehrheit der Menschen durch ihre Arbeit, durch die Einhaltung der Maßnahmen, durch die Übernahme von Eigenverantwortung und durch die Annahme der Impfung gegen Covid 19 „im Stillen“ dazu beiträgt, die Pandemie zu beenden. Und darum sollte es jetzt doch vor allem gehen: Dass wir möglichst schnell aus der Pandemie rauskommen!


Isabell Vandre, Mitglied des Landtages, Die Linke

Durch die Pandemie kommen wir nur mit Solidarität – nicht mit Egoismus. Ich danke daher all denjenigen, die sich in den vergangenen Wochen immer wieder den Querdenker:innen in den Weg gestellt haben. Wir brauchen eine kritische Zivilgesellschaft, wenn es darum geht Demokratiefeindlichkeit und Rechtsextremismus zu bekämpfen.


Steeven Bretz, Mitglied des Landtags Brandenburg, CDU, Parlamentarischer Geschäftsführer der CDU-Landtagsfraktion

Demonstrationen gehören selbstverständlich zu unserer freiheitlichen Grundordnung. Wenn aber die Proteste zunehmend von Extremisten unterwandert und missbraucht werden, bezweckt das die Delegitimierung der Demokratie und ihrer Repräsentanten. Das kann und muss jeder wissen.


Andreas Schulte, Musiker, Komponist, Musikproduzent

Diese Pandemie stellt unsere Gesellschaft vor viele und vor allem neue Probleme. Da sollte man zusammen halten und nach Lösungen suchen. Nicht spalten, demonstrieren und Angst und Schrecken verbreiten. Wir können sehr froh sein, in diesem Teil der Welt zu leben. Wir haben ein gutes Gesundheitssystem und einen Staat, der sich so gut wie möglich um seine Menschen kümmert. Nehmt die Scheuklappen ab und schaut über den Tellerrand. Das relativiert einiges.


Martina Wilczinsky, Potsdam

In diesen unruhigen aufgewühlten Zeiten ist es zunehmend wichtig und richtig, der “ stillen Mehrheit “ Gesicht und Gewicht zu geben. Die Kampagne „Brandenburg zeigt Haltung“ ist daher ein wichtiges Zeichen, um mit Haltung und Verantwortung den Hetzern und Leugnern entschieden entgegen zu treten. Wir brauchen eine ganz klare Versachlichung bei der Debatte um das Pandemiegeschehen und Impfen. Deshalb unterstütze ich dieses Anliegen voll umfänglich.


Prof. Dr. Ulrike Liedtke, Präsidentin des Landtages Brandenburg

Das Virus gefährdet Leben und strapaziert unser aller Nerven. Umso wichtiger ist es, klaren Kopf zu behalten und zu verhindern, dass der Zusammenhalt und die Demokratie leiden.


Fox Fotoagentur

Prof. Dr. Ulrike Tippe, Präsidentin Technische Hochschule Wildau

Raus aus den „Blasen“ und Echokammern und rein in den Dialog: Aufeinander hören, miteinander sprechen sowie Aggression und Hetze keinen Raum geben. Darauf kommt es (jetzt besonders) an!“


Michael Dühn, Programmdirektor, Nikolaisaal Potsdam

Überlassen wir den öffentlichen Diskurs nicht der kleinen Minderheit, die unsolidarisches Verhalten mit dem Kampf für Freiheit verwechselt. Und ganz nebenbei: Impfen schützt auch die Kultur!


Regenbogencafe Falkensee

Regenbogencafé Falkensee – wir stehen für Sichtbarkeit, Respekt und ein solidarisches Miteinander


Anna Heyer-Stuffer, Staatssekretärin, Ministerium für Soziales, Gesundheit, Integration und Verbraucherschutz

Solidarität ist auch 2 Jahre nach Beginn der Pandemie wichtig. Auch wenn es nicht einfach ist, lassen Sie uns weiterhin, mit Abstand und Maske, zusammenstehen statt uns spalten zu lassen.


Karin Wegmann, Vorsitzende des Kreisverbands Teltow-Fläming BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN

Ich vertraue auf die Wissenschaft und Experten. Ich nehme alle Möglichkeiten wahr, mich und andere Menschen zu schützen. Die Leute, die von einer Corona-Diktatur sprechen wollen in Wirklichkeit unsere Demokratie zerstören. Jeder der für die Demokratie sollte seine Zustimmung äußern.


Sara Lietsch, Vorsitzende Phönix e.V. und Ortsverbands vorsitzende der FDP Blankenfelde-Mahlow

Als freiheitlich denkender Mensch trete ich für Meinungsfreiheit und Einhaltung der Grundrechte unserer Verfassung ein. Dazu gehört auch das Recht mit Entscheidungen der Regierungen und Parlamente nicht einverstanden zu sein und gegen Maßnahmen zu demonstrieren. Meine Toleranz hat allerdings ihre Grenzen, wo unsere Freiheitliche Demokratie mit menschenverachtenden Diktaturen gleichgesetzt wird und sich Kritiker der aktuellen Maßnahmen mit Opfern der grausamsten Diktatur, die dieser Planet je gesehen hat, gleichsetzen.


Michael Holstein, Vorsitzender Beelitz hilft e.V.

Machen, einfach machen! Haltung zeigen!


Elona Müller-Preinesberger, Vorstand, Der Paritätische, Landesverband Brandenburg e.V.

Meinungsstreit gehört zu einer lebendigen Demokratie. Toleranz, Respekt und Gewaltlosigkeit sind ihr Fundament. Deshalb darf es keinen Platz für Rechtsextremismus, Antisemitismus und Gewalt geben.


Andreas Kaczynski, Vorstand, Der Paritätische, Landesverband Brandenburg e.V.

Meinungsstreit gehört zu einer lebendigen Demokratie. Toleranz, Respekt und Gewaltlosigkeit sind ihr Fundament. Deshalb darf es keinen Platz für Rechtsextremismus, Antisemitismus und Gewalt geben.


Hans-Joachim Laesicke, Vorstandsvorsitzener Bürgerstiftung Oranienburg

Um schwere Zeiten zu meistern, war es seit Beginn der Menschheit überlebenswichtig, füreinander einzustehen. Wohin Egozentrik und spätrömische Dekadenz führen, hat die Geschichte ebenso eindrucksvoll immer wieder gezeigt. Bloß gut, dass die Lauten, denen wir alle egal sind, nicht die Mehrheit in unserer Gesellschaft darstellen !


Heike Lohoff

Die Respektlosigkeit und Intoleranz gegenüber der breiten Mehrheit der Bevölkerung durch Querdenker und Impfgegner machen mich sprachlos, aber auch sehr wütend. Deshalb freue ich mich, dass ich auf diesem Weg „Gesicht“ zeigen kann.


Andreas Fredrich, Stadt Senftenberg

Ich unterstütze den Aufruf „Brandenburg zeigt Haltung“, weil ich es für wichtig halte, deutlich zu sagen, dass die Mehrheit der Brandenburgerinnen und Brandenburger nicht so denkt, wie es aktuell eine laute Minderheit suggeriert. Die Mehrheit der Brandenburgerinnen und Brandenburger trägt eine verantwortungsvolle Corona-Politik mit. Sie zeigt selbst Verantwortung, zum Beispiel, indem sie sich impfen lässt. Wir alle sind erschöpft und wünschen uns eine Rückkehr zur Normalität.


Torsten Uhe, Landrat des Landkreises Prignitz

Ich appelliere an alle Bürgerinnen und Bürger, keine extremen Strömungen zu tolerieren und zu unterstützen. Jeder sollte genau schauen, bei wem er sich einreiht, welchen Losungen er folgt und ob es wirklich sein Weg ist, sich mit der Corona-Pandemie auseinanderzusetzen.


freiLand Potsdam, Kulturzentrum und Spielwiese

Für ein Miteinander, das durch Offenheit und Vielfalt, Gleichberechtigung und wissenschaftlichem Denken geleitet ist! Auch und gerade in der Corona-Pandemie müssen wir Nachhaltigkeit, Selbstverwirklichung, Emanzipation, Freiheit und Solidarität anstreben.


BM Luckau

„Niemand hätte je gedacht, dass unser Leben so verletzlich ist, dass wir uns in einer trügerischen Sicherheit befinden. Corona war uns quasi unbekannt und die Pandemie hat uns erfasst. Seit 2 Jahren heißt es für uns, unsere gewohnten Lebens- und Arbeitsweisen zu überdenken und der neuen Situation anzupassen. Unsicherheit und Einschnitte prägten und prägen auch weiterhin unseren Alltag. Ja, auch Ängste bestehen. Uns erfüllt die Sehnsucht nach einem Leben in der uns bekannten Normalität. Die Gemeinschaft braucht unsere gegenseitige Rücksichtnahme und Solidarität.
Mich bewegt, dass seit November des letzten Jahres auch in Luckau unter dem Deckmantel der Versammlungs- und Meinungsfreiheit mit sogenannten Spaziergängen gegen die Corona-Maßnahmen der offensichtliche Versuch unternommen wird, unser demokratisches Grund- und Wertesystem auszuhöhlen sowie dem Grunde nach in Frage zu stellen. Hand in Hand laufen Corona-Leugner, Verschwörer, Antisemiten, Extremisten mit Bürgerinnen und Bürger, die sich ehrlich auf ihre Verfassungsrechte berufen. Scheinbar wir haben Millionen von Virologen und Infektiologen unter uns. Durch Verbreitung von Falschinformationen, Hassreden und Verschwörungstheorien, wird zur Missachtung von Corona-Regeln aufgerufen, Angst und Hass werden geschürt und von einer Diktatur gesprochen. Teilweise werden Nazi-Vergleiche gezogen, die Schutzmaßnahmen mit der Judenverfolgung auf eine Stufe gestellt und das in allen Gesellschaftsschichten. Die Gewaltbereitschaft hat deutlich zugenommen; Ärzte, Politiker, Behörden sowie die Presse werden bedroht. Und auch Tote sind zu beklagen, die diese Maßnahmen durchsetzen wollten oder nur ansprachen. So geschehen in einer Tankstelle in Idar-Oberstein.

Diese sogenannten Spaziergänge müssen auf diejenigen wie Hohn wirken, die Angehörige verloren haben, unter den Spätfolgen einer Covid-Erkrankung leiden oder im Gesundheitsbereich unter schwierigsten Bedingungen und Dauerbelastung arbeiten. Das Verhalten dieser lautstarken Minderheit ist respektlos und unsolidarisch, es ist unsozial.

Ich stelle mich gegen jegliche Gewalt und Hetze, denn die Meinungsfreiheit endet dort, wo das Strafrecht beginnt. Die Freiheit meines Gegenüber endet dort, wo meine Gesundheit beginnt. So unterschiedlich unsere Meinungen auch sein mögen, so einig sind wir uns in unserer Haltung: Wir leben in einer Demokratie und ich verurteile dieses undemokratische Verhalten. Ich bin gegen Gewalt, und Hetze. Ich verurteile jegliche Form von Gewaltbereitschaft, Hassreden und NS-Vergleiche auf das Schärfste; sie empören mich und verharmlosen den Massenmord an Millionen Juden. Antisemitismus, Diskriminierung, Rassismus und Extremismus haben keinen Platz in unserer Gesellschaft.

Nicht nur Brandenburg, sondern auch Luckau zeigt Haltung! Auch wenn die große Mehrheit verantwortungsvoll handelt, ist es an der Zeit, dieser stillen Mehrheit eine Stimme zu geben und deutlich zu machen, dass die Mehrheit für unsere Grundwerte einsteht. Denn die verschwörungsideologischen und demokratiefeindlichen Hassreden gefährden unsere Demokratie und die Gesellschaft.


Mathias Ambellan, Sozialarbeiter im Psychiatrischen Krisendienst

Weil auch die Fürsorglichkeit gegenüber dem unbekannten Nachbarn ein Fundament gesellschaftlichen Miteinanders ist.


Robert Busch, Jugensekretär Brandenburgische Sportjugend

Gutes Aufwachsen gelingt in einer vielfältigen Wertegemeinschaft. Als Vertreter des Kinder- und Jugendsports setzte ich mich für ein begeisterndes Sport Erleben ein. Hierzu zählt auch das gelebte Vermitteln unsere Werte „Respekt, Fairplay und Toleranz“. In Verantwortung für die Jüngsten unserer Gesellschaft schaffen wir auch in unsicheren Zeiten einen sicheren Rahmen. Sport funktioniert nur bewegt und bleibt bewegend zugleich. Wir zeigen Haltung für Fairplay und solidarische Verantwortung.


Andreas Gerlach, Vorstandsvorsitzender Landessportbund Brandenburg

Unsere Gesellschaft ist in der Lage Spannungen auszuhalten. Dennoch gilt es, Fairness als oberstes Gebot zu beachten. Vielfalt und Courage sind wichtige Elemente auch im brandenburgischen Sport. Aggressionen sind in jedem Fall fehl am Platze, vielmehr sollte Jeder intensiver überlegen, was der gesamten Gesellschaft in einer Krisensituation hilft.


Christian Hartphiel, SPD Uckermark, Mitglied des Kreistages, Stadtverordneter Templin

Dank an alle, die Haltung und Gesicht zeigen und nicht Wegschauen und Schweigen.


Christian Hentschel, Bürgermeister Gemeinde Schönefeld

Ich nehme im Augenblick war, dass es einen harten Kern von Menschen in unserem Land gibt, denen es gar nicht um die Corona-Regeln im Allgemeinen oder das Impfen im Besonderen geht, um laut zu sein. Einer bestimmten Gruppe ist jedes Thema Recht, um unseren Staat, die Legislative und die Presse zu beschädigen. Dagegen wehre ich mich jetzt und begehre auf.


Sven Herzberger, Bürgermeister der Gemeinde Zeuthen

…weil die Zivilgesellschaft in Krisenzeiten solidarisch zusammen stehen muss.


Ralph Homeister, Bürgermeister Gemeinde Schenkendöbern

In dieser Pandemie hat das Verhalten jedes Einzelnen große Auswirkungen auf Andere. Jeder trägt einen Teil der Verantwortung. Jeder soll seine Meinung haben. Aber lassen wir die Fachleute ihre Arbeit tun.


Dr. Bettina Hörstrup, Administrative Direktorin Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung

Die Wissenschaft informiert über Risiken, etwa bei Corona – aber nur gemeinsam können wir etwas gegen diese Risiken tun. Darum geht es.


Kathrin Jackel-Neusser, Vorsitzende Ortsverein, SPD Potsdam Mitte Nord

Wir bleiben solidarisch und vernünftig!


PD Dr. med. Katja Klugewitz, MVZ Die Internistinnen im Zentrum GmbH

Wir Ärztinnen und Schwestern stehen zusammen – Science and Humanity.


Lutz Pahl, Blühstreifen Beelitz e V.

Für einen demokratischen Austausch, gegen s.g. Spaziergänge an der Seite von rechten Organisationen, die die Demokratie bekämpfen, abschaffen wollen.


Sabrina Pieper, Pfarrerin der ekm, Mühlberg

Gerade in dieser Zeit sind Nächstenliebe und Fürsorge für meinen Nächsten unersetzlich.


©Christian Ditsch

Prof. Dr. Miriam Rürup, Direktorin Moses Mendelssohn Zentrum für europäisch-jüdische Studien an der Universität Potsdam

„Menschenfeindlichkeit beginnt, wo Empathie fehlt. Dies gilt auch für historische Zerrbilder. So z.B., wenn NS-Vergleiche gezogen werden und heutige Impfverweigerer sich als vermeintliche Diktaturopfer sehen und damit ihren heutigen, selbstgewählten Egoismus mit den unausweichlichen Verfolgungserfahrungen von NS-Opfern auf eine Stufe stellen. Das ist völlig inakzeptabel. Diese Krise betrifft uns alle. Und gerade deshalb sind Rücksichtnahme gegenüber Schwächeren zentral.“


Michaela Wiezorek, Bürgermeisterin der Stadt Königswusterhausen

gegen eine Pandemie gibt es in meinen Augen keine besseren Instrumente als Impfen sowie gesellschaftliche Rücksicht und Fairness bei der Risikoverteilung. Dazu braucht es auch unermüdliche, fundierte und verständliche Aufklärung sowie Solidarität und Geduld.


Maximilian Wonke, Bürgermeister Gemeinde Panketal

Hass und Hetze haben in unserer Gemeinschaft keinen Platz. Wir müssen mehr denn je zusammenhalten und diesen Zusammenhalt auch zeigen. Eine große Mehrheit versucht die aktuellen Umstände, die keinem von uns Spaß machen, so gut es geht zu meistern. Wir leben eine große, aber stille Solidarität. Wut, Aggression und Gewalt hingegen sind laut – doch hinter dieser Lautstärke steckt nur heiße Luft und davon dürfen wir uns nicht einschüchtern lassen.


Dr. Sarah Zalfen, Stadtverordnete, Vorsitzende der SPD Fraktion in der SVV Potsdam

Verantwortung und Zusammenhalt – zu beidem gehört, nicht nur sich selbst zum Maßstab zu machen.


USV Rugby Potsdam

Zusammenhalt und Toleranz. Auf dem Feld und daneben!


Jugendforum Falkensee

Demokratisch handeln heißt, das Wohl aller nicht aus den Augen zu verlieren. Die persönliche Freiheit endet da, wo die Schutzrechte anderer mit Füßen getreten werden. Wir bemerken, wie die Debatte emotionaler wird, wie sich über Maßnahmen aufgeregt wird und was dabei vergessen wird, sind die Menschen, die an Corona sterben.


Berlin – Brandenburgische Landjugend e.V.

Freiheit, ick hör Dir trappsen!


Christine de Bailly, Netz-Werk-Laden Grünheide

Die Mehrheit darf nicht schweigen!


GrünheideNetzWerk e. V.

Die Mehrheit darf nicht schweigen!


Kristy Augustin, MdL Stellv. Vorsitzende CDU Landtagsfraktion

Zusammenhalt ist keine Worthülse sondern gelebtes respektvolles Miteinander.


Lisa-Maria Pridik & Ron C. Straßburg, Landesvorsitzende Jusos Brandenburg

Durch die Pandemie kommen wir nur gemeinsam! Deshalb gilt es jetzt Haltung zu zeigen, wenn einige wenige, vielfach vom rechten Rand her beeinflusst, versuchen, unsere Gesellschaft zu spalten.


Danny Eichelbaum, Mitglied des Landtages Brandenburg, CDU, Vorsitzender des Kreistages Teltow-Fläming

Die Versammlungsfreiheit ist ein wichtiges Grundrecht. Jeder Deutsche hat das Recht, sich friedlich und ohne Waffen zu versammeln. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer von Versammlungen sind aber auch verpflichtet, sich an Recht und Gesetz zu halten sowie nicht gegen unsere freiheitliche demokratische Grundordnung zu verstoßen.


Werner Suchner, Bürgermeister Stadt Calau

Ich danke den vielen Menschen in Brandenburg, die an jedem Tag in Solidarität miteinander dieser Pandemie entgegenwirken, Leben bewahren und Strukturen aufrechterhalten. Es ist an der Zeit laut zu sagen, dass wir in einer demokratischen Gesellschaft leben wollen. Die dunkelsten Kapitel deutscher Geschichte haben uns gelehrt, wehret den Anfängen! Bauen wir also überall da Brücken, wo Gräben entstehen. Damit die Menschen sich nicht wortlos aus den Augen verlieren! Damit Mißtrauen und Hetze,


Günter Baaske, Landtag Brandenburg

Worte überzeugen, nicht Geschrei.


Luciano Ansohn, Geschäftsführer des Oranienwerks

Als Betreiber des Kultur- & Kreativortes Oranienwerk mit starken kulturellen Angebot und vielen kreativ arbeitenden Menschen sind wir unmittelbar und im starken Maße von dieser besonderen Lage betroffen. Dennoch versuchen wir in unserem täglichen Handeln alles dafür zutun, die uns gegebenen Regeln und Vorgaben umzusetzen, denn nur so kann ein gemeinsamer Weg aus der Pandemie gesichert werden. Daher zeigen wir Haltung.


Uwe Fröhlich, Stadtverordneter Stadtfraktion BÜNDNIS 90/ DIE GRÜNEN, Potsdam

Für eine demokratische, weltoffene Gesellschaft in Brandenburg! Dazu gehören Akzeptanz und Toleranz für ein solidarisches Miteinander. Aus all diesen Gründen unterstütze ich die Petition „Brandenburg zeigt Haltung!“ und ich bin sehr dankbar so viele Menschen an meiner Seite zu wissen.